TÜRKEI - OSTANATOLIEN

Ostanatolien besteht aus den Städten Erzincan, Erzurum, Kars, Agri, Van, Hakkari, Bitlis, Bingöl, Tunceli, Elazig und Malatya.

ERZINCAN

Die Geschichte dieser Stadt ist bis zu den Hethitern verfolgbar. Sie war Hauptstadt des Mengücogullaristaates zwischen 1071 und 1252. Nach einem Erdbeben in 1939 wurden alle antiken Bauwerke verwüstet.

Altintepe:
Dieser Ort war eine Siedlung der späten Bronzezeit und der Urartäer. Er liegt im Dorf Üzümlü 20km westlich von Erzincan. Hier befinden sich Mauern, Türme, eine Zitadelle, ein Tempel, Palast, Depot und Grabmäler.
Kemah Kalesi:
Dieses Kastell aus dem 3Jhr.v.Chr.liegt auf einem Flügel bei der Kemakenge. Sehenswert sind die Wachtürme, das dreistöckige Eisentor, der Kralkizi (Königstochter) Turm, eine Zisterne und Häuserruinen.
Mama Hatun Türbesi:
Dieses Mausoleum in Tercan ist einmalig irr seinem Stil es wurde im l2.Jhr.errichtet. Der Durchmesser des Mausoleum beträgt 13,15m, die Höhe des Raumes 10,5m. Das Tor ist 7m hoch und mit geometrischen Motiven geschmückt.

 

 

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KARS


Die von Mauern umrahmte Zitadelle auf einem Hügel nördlich der Stadt wurde 1152 erbaut. Von 220 Wachtürmen sind nur noch 7 erhalten. Das Mausoleum mit der Fliesenkuppel neben dem Tor beherbergt die sterblichen Überreste des Celal Baba.
Kümbet Müzesi:
Das Kuppelgrab wurde im l0.Jhr. errichtet und 1964 in ein Museum umgewandelt. An den Fensterrändern befinden .sich Reliefs mit den zwölf Heiligen. Das Museum liegt am nördlichen Ufer des Flüsschens Kars.
Ani:
Das antike Ani ist eine vor Christus gegründete Festungsstadt, die im Dorf Ocakli nahe Arpacayi liegt. Sehenswert sind die Karawanserei, Kirchen, Moscheen und ein Kuppelgrab.

 

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AGRI

Geschichtliche Anmerkungen:

1926 wurde Agri eine Kleinstadt 1940 besass sie den Rekord als kälteste Stadt der Türkei mit minus 43C.
Agri Dagi:
Der zu Deutsch Ararat genannt Berg ist mit 5165m Höhe der höchste Berg der Türkei. Man sagt er wäre Strandungsstätte der Arche Noahs und der Ort an dem Adam lebte. Der Gipfel wurde 1829 der Bergsteiger F.Parrot, zwischen 1834 und 186b fünf Mal von Ausländern und dem späteren Staatspräsielenten Cevdet Sunay bestiegen.
Ishak Pascha Sarayi Camisi:
Der in 99 Jahren im Jahre 1784 errichtete Palast liegt 3km östlich von Ost-Beyazid. lm Palast befinden sich 366 Räume, ein Empfangssalon, der mit farbigen Steinen verziert ist, eine Moschee und ein Mausoleum.
 

HAKKARI

Geschichtliche Anmerkungen:

Hakkari ist die am wenigsten besiedelte Stadt Ostanatoliens und wurde höchstwahrscheinlich von den Abbasiden gegründet.
Meydan Medresesi:
In der Stadtmitte befindet sich die 1472 von der Akkoyunlu (Weisse Schafe) Dynastie errichtete Koranschule. Sie hat zwei Etagen; in der oberen Etage ist eine kleine Moschee eingerichtet.
Gevaruk Kaya Resimleri:
Das Tal Gevaruk 45km süd-östlich von Hakkari ist eine im 3000Jhr.v.Chr. gegründete Siedlung. Hier sind 1179 geometrische und tierische Bilder in die Felsen eingemeisselt.

 

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BITLIS

Man nimmt an, dass Bitlis von Alexander dem Grossen gegründet wurde. Den Namen Bitlis erhielt die Stadt durch den Stifter der Zitadelle, den Feldherrn Badlis.

Bitlis Kalesit:
Die 334v.Chr. errichtete Burg liegt in der Stadtmitte. Die Wände sind 4-6m breit und 3Om hoch.
Ulu Cami:
Die Grosse Moschee befindet sich im Basarviertel und wurde 1126 erbaut. Sie hat einen U-Bauplan und ist mit einem von 8 Säulen getragenen flachen Dach bedeckt.
Ahlat Kaleleri:
Diese zwei Burgen befinden sich in Ahlat. Die alte Burg der Urartäer ist heute eine Ruine. Die neue Burg wurde zwischen 1556 und 1568 von Baumeister Sinan erbaut. Sie hat 18 Türme und Posten.
Ahlat Kümbetleri:
Die Kuppelgäber befinden sich westlich von Ahlat und sind seldschukische Bauten mit geometrischen Motiven. Es befinden sich hier Ulu Kümbet' (1273), Cifte Kümbetler (1278, 128I) , Hasan Padisah Kümbeti ( 1273) , Erzin Hatun Kümbeti ( 1397) , Bayirdir Kümbeti ( 1491) und Andere.


BINGÖL

Der Name Bingöl (Tausendseen) kommt von den, in die Geschichte eingegangenen tausend Seen. Es ist eine Stadt der Urartäer. Zuerst war es ein Ort namens Capakcur im Jahre 1872 und 1935 wurde neben diesen Ort die neue Stadt gegründet. Die Sehenswürdigkeit Bingöls ist die 5km nördlich von Kigi auf einem Hügel liegende Kigi-Burg.

 

MALATYA

Malatya war zwischen 1135 und 1175 Hauptstadt des Danischmendidenstaates. Dann wurde 1839 ein neues Malatya 11km vom alten Malatya entfernt erbaut, und wurde Provinzhauptstadt.

Arkeoloji Müzesi:
Das Museum befindet sich im Ismet Pascha Park und wurde 1971 eröffnet. Hier werden Funde von assyrischen Handelskolonien. Hethitern. Römern. Byzantinern und Seldschuken ausgestellt.
Yeni Cami:
Die Yeni (Neue) Moschee ist die grösste Malatyas und liegt auf dem Hükümet-Platz. Als 1307, die von den Seldschuken errichtete Moschee einstürzte wurde sie 1913 wiedererrichtet. Sie hat drei Minaretten, von denen zwei je zwei Galerien haben.
Ak Miniare Camisi:
Die 1574 erbaute Moschee befindet sich ausserhalb der- Festung und ihre Minarette ist ein seperater Bau .
Malatya Kalesi:
Die Festung wurde im l.Jhr. unter dem römischen Kaiser Titus,errichtet die Mauern sind 2900m lang. Sie besitzt 94 Wachtürme und 11 Tore.
Melik Sunullah Camisi:
Diese Moschee ausserhalb der Festung wurde von den Mammelucken in 1394 errichtet, die Minarette ist mit Fliesen verziert.
Mustafa Pascha Kervansarayi:
Diese 68 x 7m grosse Karawanserei wurde 1637 errichtet und liegt am Alaca Tor. 
Sahabiei Kübra Medresesi:
Diese Koranschule befindet .sich südlich von der Ulu Cami und wurde 1224 von den Seldschuken errichtet. Die Tür und der Mihrab sind mit Motiven geschmückt.
Ulu Cami:
Die Grosse Moschee ist ein bedeutendes Bauwerk der Geschichte Alt-Malatyas. Als die von Arabern im 7.Jhr. errichtete Moschee zerfiel wurde sie 1247 vom Seldschukenemir wiedererrichtet. Sie ist 33 x 50m gross. Im Inneren sind die farbigen Fliesen und Reliefmotive zu bewundern .
Aslantepe: 
Dieser Löwenhügel (Aslantepe) befindet sich 6km nord-östlich von Malatya im Dorf Orduzu. Hier wurden bei Ausgrabungen 7 Schichten ausgehoben, die aus der hellenistischen, hethitischen. römisch-byzantinischen, assyrischen, Bronze-mittlere Bronze und späteren Bronzezeit stammen.

 

ERZURUM

Die Geschichte Erzurums ist bis zu den Sassaniden zu verfolgen und war zwischen 1080 und 1201 Hauptstadt des Saltukkenreiches.

Murat Pascha Camisi:
Die 1573 errichtete Moschee hat eine Kuppel mit 12 Fenstern. Die Kuppel wird von einem Koranabschnitt umrahmt.
Atatürk Aniti:
Das Atatürk Ehrenmal wurde 1965 errichtet und liegt zwischen der Cumhuriyet und Yenisehirstrasse.
Bakirci Camisi:
Diese Moschee liegt süd-westlich vom georgisehen Tor und wurde 1720 errichtet. Die Minarette ist aus rotem Ziegel.
Boyahane Camisi:
Die Moschee in der Nähe der Yakutiye Medresesi wurde 1566 erbaut und das Minarett ist aus Ziegeln, die grün emailliert sind.
Yakutiye Medresesi:
Die im Jahre 1310 erbaute Koranschule befindet sich in der Cumhuriyetstrasse. Das Tor ist mit Motiven geschmückt das Minarett mit blauen Fliesen verziert.
Lala Mustafa Camisi:
Diese von Mimar Sinan errichtete Moschee wurde 1562 vom Zyperneroberer Lala Mustafa Pascha gestiftet und befindet sich östlich der Yakutiye Medrese. Moschee wird von 28 Fenstern erhellt, die Fenster sind mit Kacheln verziert.
Esat Pascha Camisi:
In der Innenburg befindet sich die 1835 errichtete Moschee, deren Baustil der Nuruosmaniye in Istanbul ähnelt.
Kuryunlu Cami:
Die Moschee befindet sich in der Innenburg und wurde im Jahre 1700 erbaut. Das Minarett ist mit roten Steinringen verziert.
Ayaz Pascha Cami:
Die 1558 errichtete Moschee befindet sich südlich des georgischen Tors. Auf dem Tor befindet sich ein mit Motiven geschmückter Steiri und im Innern sieht man Fliesenstücke. 
Gürcü Kapisi Camisi:
Die Moschee neben dem georgischen Tor wurde 1608 erbaut. 
Karanlik Kümbet:
Das Kuppelgrab in der Tahtacilarstrasse wurde 1308 errichtet. 
Gümüslü Kümbet:
Das Gümüslü (Silberne) Kuppelgrab hat diesen Beinamen, weil die Kuppel mit Silber bedeckt ist. Es wurde im l3.Jhr.ernchtet und liegt ausserhalb der Karakapi (Schwarzes Tor). 
Erzurum Kalesi:
Das Kastell liegt gegenüber den Cifte Minare und ist ein sehr altes Bauwerk. Heute steht nur noch die Innenburg; die Wände sind das Werk der Saltukken. Die Burg besitzt 8 Wachtürme.
Saat Kulesi:
Das ursprüngliche, im Jahre 1174 errichtete Minarett der Kale Moschee wurde 1856 in einen Uhrturm umgewandelt. Der Turm ist 21m hoch, seine Tür ist verziert.
Kale Camisi:
Die Moschee wurde im l3.Jhr. errichtet und befindet sich in der Innenburg.
Ulu (Atabey) Camisi:
Die älteste Moschee Erzurums,die Grosse Moschee, wurde 1179 erbaut. Sie hat 5 Türen, 7 Räume, 28 Säulen und 26 Fenster.
Cifte Minareli Medrese (Müze):
Diese ursprüngliche im Jahre 1253 errichtete Koranschule ist die grösste Medrese der Türkei. Die zwei Minaretten, sind mit farbigen Fliesen geschmückt. 1942 wurde es ein Museum, in dem archäologische Funde ausgestellt werden, liegt in der Cumhuriyetstrasse.

 

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VAN

Geschichtliche Anmerkungen:

Es wird angenommen dass die zwischen 830 und 694v.Chr.Hauptstadt der Urartäer gewesene Stadt von den Hurriern gegründet wurde.
Van Kalesi:
Auf dem Hügel 2km östlich vom Van-See erhebt sich die 855v.Chr.erriehtete Zitadelle. Sie ist 120 x 1800 gross. Hier befinden sich Zisternen, ein Kuppelgrab, eine Moschee, Felsentreppen, ein Wachturm und Königsfelsengräber.
Hüsrev Pascha Camisi:
Die 1565 unter dem Gouverneur von Van errichtete Moschee ist von Baumeister Sinan gebaut und liegt südlich der Zitadelle.
Akdamar Kilisesi:
Die 915 errichtete Kirche befindet sieh auf zwei Inseln und liegt 4km weit vom südlichen Ufer des Von-See. Dar Bauplan ist ein vierblättriges Kleeblatt. An den Wänden befinden sich Reliefs, die Heilige, Propheten und Tiere darstellen.
Cavustepe Kalesi:
22km süd-östlich von Van im Dorf Cavustepe liegt das im 8Jhr.v.Chr. errichtete Kastell Es ist eine Doppelburg. In der unteren Burg befinden sich ein Palast, Tempel, Mauern und eine Zisterne.
Hosap Kalesi:
Das Kastell liegt nördlich von Güzelsu in Hosapsuyu, und werde 1643 errichtet. ln dem Kastell befinden sich Gefängnisräume, 365 Zimmer, zwei Moscheen, drei Bänder und Depots.
Kalecik:
Kalecik ist ein Bauwerk der Urartäer und wurde 944v.Chr. errichtet. Es befindet sich l5km entfernt von der Strecke Von-Erecis. In die Zisternen steigt man durch Treppen ab, die Mauern sind in die Felsen geschlagen.
Toprakkale:
Diese Burg liegt 2km nord-östlich von Van und ist ein Werk der Urartäer. In der Burg befinden sich ein Aquädukt, ein Tempel, ein Keller, eine Zisterne und eine Nekropole.


ELAZIG

Geschichtliche Anmerkungen:

Die Stadt Elazig war zwischen 1185 und 1233 Hauptstadt der Ortokiden und hiess Harput. Als 1862, 5km südlich entfernt von Harput Elazig richtig gegründet wurde, hatte es auch den' Rang Provinzhauptstadt.
Harput Kalesi:
Die Festung der Urartäer liegt lkm östlich von Harput auf einem Hügel. Die Wände sind mit Figuren verziert.
Harput Müzesi:
Das Museum befindet sich in der kleinen Alaca Moschee im Park und wurde 1960 eröffnet. Hier werden Grabsteine, Tontöpfe, Marmorsarkophage und römische Schriften ausgestellt.


TUNCELI

Bis 1947 war Hozat Provinzhauptort. Danach im Jahre 1947 zog Hozat in das Dorf Kalan und nahm den Namen Tunceli an. Zu Sehen sind in Malazgirt die Zitadelle und die seldschukische Elti Hatun Mosehee mit dem Kuppelgrab. Dann 3km süd-westlich von Pertek befindet sich die gleichnamige, seldschukische Burg und l5km nördlich von Pertek im Dorf Sagman die Sagman-Burg. Sehenswürdig ist auch die assyrische Bagin-Burg im Dorf Farac von Malazgirt.

 

MUS

Geschichtliche Anmerkungen:

Es wird angenommen, dass Mus im 4.Jhr.gegründet wurde. Die Sehenswürdigkeiten Mus's bestehen aus einer zerfallenen Zitadelle in der Stadt und in Malazgirt, und 20km süd-östlich von Varto im Dorf Kayalidere eine Zitadelle der Urartäer.